Internationales Steuerrecht

Unsere Kanzlei wächst mit den Mandanten. Die Globalisierung und die internationale Ausrichtung der Unternehmen führen bei den Mandaten vermehrt zu Fragen rund um das „Internationale Steuerrecht“. Typische Beratungsfelder zum Internationalen Steuerrecht sind Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), Umsatzsteuersteuerrecht in der EU und in der Welt, Betriebsstätten im Ausland, Standortwahl im Ausland, Gründung von Unternehmen sowie Tochterunternehmen im Ausland, Arbeitnehmerentsendung (Expatriat), Grenzgänger, Unternehmensbeteiligungen im Ausland, Kauf und Verkauf ausländischer Unternehmensanteile, Steueroptimierung u.v.m.

Die ASWR-Experten für internationales Steuerrecht unterstützen Sie bei Ihren Auslandsprojekten und Auslandsinvestitionen, geleiten Sie durch den Steuerdschungel und tragen zur Minimierung Ihrer Risiken bei.

Doppelbesteuerungsabkommen

Jedes Land hat das Recht, Steuern zu erheben. Das deutsche Steuerrecht sieht für die eigenen Staatsbürger die Besteuerung aller Einkünfte, egal wo auf dieser Welt sie erzielt worden, vor. Die Steuererklärung an den deutschen Fiskus enthält also alle Angaben zu Einkünften sowohl im Inland als auch im Ausland. Deutschland schloss mit mehr als 100 Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), meist für für Ertragssteuern wie Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer.

Arbeitnehmerentsendung (Expatriate)

Die Entsendung von Arbeitnehmer in das Ausland stellt nicht nur das entsendende Unternehmen, sondern auch den Arbeitnehmer Probleme. Wenn die Entsendung des Arbeitnehmers ins Ausland scheitert, dann können enorme Folgenschäden dem Unternehmen zu schaffen machen. Geschäftsbeziehungen können dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden, Kunden sowie Marktanteile können verloren werden. Der entgangene Gewinn lässt sich im Vorfeld kaum abschätzen. Bereiten Sie die Entsendung langfristig vor und holen Sie sich Expertenrat ein!

Anwälte für Arbeitsrecht grenzen Entsendung von Dienstreise, Abordnung und Delegation ab. Bei einer Entsendung wird der Mitarbeiter meist für mehrere Jahre, in der Regel 2-5 Jahre, in das Ausland entsandt.

Der Gesetzgeber hat dem Entsendeunternehmen viele Pflichten auferlegt, die es zu beachten gilt. Für die entsandten Mitarbeiter und mitreisenden Familienangehörigen muss der Sozialversicherungsschutz gewährleistet sein. Auslandskrankenversicherung, Unfallversicherung und erforderliche Schutzimpfungen gehen zu Lasten des Arbeitgebers. Die hiesigen Sozialversicherungsträger müssen unbedingt über jede Entsendung informiert werden, anderenfalls geht das Unternehmen große Haftungsrisiken ein. Die aktuelle Weltlage erschwert es der Unternehmensleitung, ihre Wachstumsziele im Ausland konsequent zu verfolgen. Laut § 618 BGB muss der Arbeitgeber alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, um seine Mitarbeiter im Ausland vor Gefahren für Leib und Leben zu schützen. Eine Rückkehrklausel im Entsendevertrag sichert den Unternehmer ab, seine Mitarbeiter bei Gefahr unverzüglich in die Heimat zurückzuholen.

Die Expats können nach der Rückkehr in das Heimatunternehmen nicht automatisch mit einem Karrieresprung rechnen, wie es oft noch vor Jahren der Fall war. Das Familienleben und die Pflege des Freundeskreises stehen vor einer Belastungsprobe, die sich auf die Leistungsfähigkeit des Expats auswirken können. Dem Problem der langen Trennungszeit und der großen Entfernung zwischen Heimatland und Arbeitsort kann durch Mitziehen der Familie begegnet werden. An die Stelle der genannten Probleme treten dann die gesicherte Schulbildung für die Kinder, Arbeitsmöglichkeit für den Ehepartner. Sprachkurse, Seminare zu den kulturellen Besonderheiten, Verhaltensregeln und zur Geschichte des Ziellandes erleichtern die Eingewöhnung an das Leben fern der Heimat.

Der Expat und seine Familie müssen weiterhin in Deutschland ihre Einkommensteuererklärung abgeben. Deutschland hat mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abgeschlossen, so dass in vielen Fällen eine doppelte Besteuerung des Einkommens ausgeschlossen werden kann. Fragen Sie einfach unsere Steuerberater für Internationales Steuerrecht.

Unsere Experten für Internationales Steuerrecht und für Arbeitsrecht unterstützen Sie u.a.

  • bei der Auswahl und Vorbereitung von Mitarbeitern für die Entsendung,
  • bei der Beantragung der Entsendung bei der zuständigen Prüfstelle
  • bei der Ausgestaltung des Arbeitsvertrages

Standortwahl für international agierende Unternehmen

Die Globalisierung der Märkte, internationale Arbeitsteilung und das Erschließen neuer Absatzmärkte stellen die Unternehmen vor die Frage, ob eine Verlagerung von Unternehmenstätigkeiten ins Ausland oder der Aufbau neuer Kapazitäten im Ausland sinnvoll ist. Sind die finanzielle Beteiligung an ausländischen Unternehmen, Ausweitung der Exporte oder die Vergabe von Lizenzen überlegenswerte Alternativen? Welche wirtschaftlichen Vorteile und welche Risiken würden sich ergeben?

Verrechnungspreise und Außensteuergesetz (AStG)

An der Wertschöpfung sind heute viele Unternehmen und Standorte beteiligt. Internationale Arbeitsteilung und Ressourcennutzung rücken das Thema „Verrechnungspreise“ in den Blickpunkt. Die Finanzverwaltung denkt in nationalen Grenzen und ist auf die korrekte, ungekürzte Besteuerung im Inland bedacht. Die angemessene Einkunftsabgrenzung und die Verrechnungspreise werden zunehmend Gegenstand von steuerlichen Betriebsprüfungen.

Die Optimierung der Steuerbelastung des international agierenden Unternehmens, seiner ausländischen Betriebsstätten und Tochtergesellschaften und die Umgehung der Doppelbesteuerung sollen mittels der Gestaltung der Verrechnungspreise erreicht werden. Die Verrechnungspreise und die unternehmensinternen Transaktionen sind zu dokumentieren. Die verwendete Methode zur Bestimmung der Verrechnungspreise muss angegeben werden. Häufig werden die Preisvergleichsmethode, die Wiederverkaufsmethode oder die Kostenaufschlagsmethode zugrunde gelegt. Die Verrechnungspreisdokumentation enthält auch die Funktions- und Risikoanalyse des Unternehmensverbundes.

Das Außensteuergesetz (AStG) dient der Korrektur gesetzlicher Bestimmungen in der Abgabenordnung und in den Steuergesetzen. Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) hat immer Vorrang vor anderen nationalen Steuergesetzen.

 

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Umsatzsteuer bei Auslandsgeschäften

Das Umsatzsteuerrecht ist komplex und die Gefahr, in eine Steuerfalle zu tappen, ist groß. Der Vorsteuerabzug wird bei Missachtung von Formvorschriften oder fehlenden Nachweisen versagt. Es gilt das alte Sprichwort, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt.

Prüfen Sie jede Rechnung aus dem Ausland auf die Berechtigung zum Vorsteuerabzug, bevor Sie die Rechnung begleichen. Verweigern Sie die Zahlung, bis Sie eine korrekt ausgestellte Rechnung erhalten haben. Vertrieb, Marketing, Lizenzierung, Produktion und Verwaltung/ Management sind bei international organisierten Unternehmen auf unterschiedliche Länder verteilt und organisiert. Es ist nicht immer leicht, die Übersicht bei der Umsatzsteuer zu behalten und die Rechnungen fehlerfrei auszustellen.

Die Regelungen zur Umsatzsteuer in der EU ändern sich ständig und sind obendrein auch kompliziert. Fehler bei Dreiecksgeschäften, Reihengeschäften oder Konsignationslagern können schnell teuer werden.

Unsere Steuerberater erstellen Ihn ein Umsatzsteuergutachten, der Ihnen den Sachverhalt transparent und verständlich darlegt. Darüber hinaus dient es Ihnen als Leitfaden mit vielen praktischen Tipps.

Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer im internationalen Steuerrecht

In den letzten Jahren hat die Zahl von grenzüberschreitenden Erbfällen und Schenkungen zugenommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, sei es, dass man im Zuge der Karriere viele Jahre im Ausland oder in ausländischen Niederlassungen verbracht hat, seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegte und die deutsche Staatsbürgerschaft beibehält, eine Ehe mit einem nichtdeutschen Staatsbürger einging, Beteiligungen an Unternehmen in Ausland erworben wurden oder Konten im Ausland unterhalten werden. Der Erbe mit deutschem Pass muss immer auch eine Erbschaftsteuererklärung hierzulande abgeben, weil Deutschland den weltweiten Vermögenserwerb im Zuge der Schenkung oder Erbschaft besteuert.

Die Doppelbesteuerung entfällt für die Staaten, mit denen Deutschland ein „Doppelbesteuerungsabkommen zur Erbschaft- und Schenkungsteuer“ abgeschlossen hat. Denn nach diesem Abkommen, erhält nur ein Staat das Recht, die Erbschaft und Schenkung zu besteuern. Die Liste der Staaten, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen zur Erbschaftsteuer unterzeichnete, ist noch sehr kurz:

  • USA
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Schweden
  • Schweiz

Nach wie vor gibt es in der EU keine einheitlichen Regelungen zu Schenkung und Erbschaft. Mandanten mit Auslandsvermögen können in die Steuerfalle tappen und werden unter Umständen zweimal zur Kasse gebeten. Die Unterschiede in den EU-Staaten reichen von der Besteuerungshöhe bis ob was versteuert wird

Ein vorhandenes Doppelbesteuerungsabkommen kann verhindern, dass die Erben von Auslandsvermögen sowohl im Ausland als auch im Inland.

Unsere Leistung zum Internationalen Steuerrecht:

  • Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Warenverkehr
  • Arbeitnehmerentsendung (Expatriate)
  • Doppelbesteuerungsabkommen
  • Besteuerung ausländischer Einkünfte
  • Steuererklärung für Grenzgänger
  • Standortwahl
  • Betriebsstätten und Tochtergesellschaften im In und Ausland
  • Verrechnungspreise und Dokumentation
  • Unternehmensfinanzierung
  • Beratung zu Unternehmenskauf und –verkauf weltweit
  • Beratung und Hilfestellung bei Zuzug nach Deutschland und Wegzug ins Ausland
  • Einfuhrumsatzsteuer und Einfuhrumsatzsteuererstattung
  • Betreuung deutscher Betriebsstätten und Unternehmen im ausländischen Besitz
 
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